Ich bin wissenschaftlicher Mitarbeiter im SFB TRR318 “Constructing Explainability”, einem Sonderforschungsbereich der Universitäten Paderborn und Bielefeld. In meiner von Prof. Dr. Katharina J. Rohlfing betreuten Promotion, mit Prof. Dr.-Ing. Britta Wrede als Co-PI im Teilprojekt A05, habe ich untersucht, wie verbale Kontraste, insbesondere Negation, Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Handlungslernen in Mensch-Mensch- und Mensch-Roboter-Interaktionen prägen.

Allgemein liegt meine Forschung an der interdisziplinären Schnittstelle von Kognitionswissenschaft und Psycholinguistik. Dazu gehören statistische Modellierung und (computergestützte) Kognitionswissenschaft. Vor meiner Tätigkeit im SFB TRR318 habe ich einen M.Sc. in Cognitive Science und einen Bachelor in Germanistik an der JNU abgeschlossen.

Ich untersuche multimodale Prozesse sowohl bei Menschen als auch bei künstlichen Agenten, um die Bedingungen erfolgreicher Erklärungen besser zu verstehen. Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, etablierte Methoden aus der Psycholinguistik und der Kognitionswissenschaft, etwa Online-Sprachverarbeitung, Sprach-Vision-Interaktion und Visual-World-Paradigmen, in die Forschung zu Human-Robot Interaction und Explainability einzubringen.

Methodisch untersuche ich menschliche Erklärungsprozesse in der Mensch-Mensch-Interaktion mithilfe von Eye-Tracking und psycholinguistischen Experimenten.

Im Bereich Human-AI-Teaming arbeite ich mit Foundation Models, Human-Robot Interaction und statistischer Modellierung (vor allem bayesianisch).

Aktuelles

🎉 Promotion erfolgreich verteidigt 🎓

Ich habe meine Dissertation From Negation to Contrast and Context: A Framework for Contrastive Guidance of Actions in Interaction erfolgreich verteidigt. Link

🎉 Paper bei der IEEE ICDL 2026 angenommen

Unser Paper A Divergence Model of Scaffolding in Dialogue via Negation wurde bei der IEEE International Conference on Development and Learning (ICDL 2026) angenommen. Die Studie untersucht, wie Menschen im Gespräch ein gemeinsames Verständnis aufbauen. Häufig beginnen zwei Personen in einer Interaktion damit, eine Aufgabe leicht unterschiedlich zu verstehen. Das Paper zeigt, dass Negation, zum Beispiel durch klare Aussagen darüber, was etwas nicht ist, diese Unterschiede sichtbar machen und das Gespräch wieder in die richtige Richtung lenken kann. Preprint

🎉 Paper in Acta Psychologica angenommen

Ein aktuelles Paper zur Analyse von Eye-Tracking-Daten im Preferential-Looking-Paradigma wurde zur Veröffentlichung in Acta Psychologica angenommen. Die Studie zeigt, wie individuelle Unterschiede in der Präferenz von Kleinkindern für salientere Objektformen das Wortlernen prägen. Link

Das Open-Access-Buch zu Social Explainable AI (sXAI) ist nun erschienen. Lesen

Ich habe ein Kapitel zu Explanation Goals beigetragen. Link

TeaP 2026, Tübingen

Vor Kurzem habe ich meine Arbeit auf der TeaP 2026 in Tübingen vorgestellt. Zum Abstract

IEEE ICDL 2025, Prag

Auf der IEEE ICDL 2025 in Prag habe ich einen Vortrag zur Sprach- und Visionsinteraktion in dialogischer Mensch-Roboter-Interaktion gehalten. Vortrag auf YouTube ansehen

WinGaze

Außerdem habe ich WinGaze entwickelt, ein Tool zur Exploration multimodaler Interaktion in der HRI. Auf GitHub ansehen Szenario aus Studien zu multimodaler Interaktion